Mit Dehnungsstreifen & Vitiligo

"Echte" Schaufensterpuppen am Vormarsch

Viel Lob für das britische Label Missguided.

Die "Bodypositivity"-Bewegung ist von der virtuellen Instagram-Welt in die Konsumlandschaft vorgedrungen. Die Neubewertung von Plus Size, vermeintlichen Makeln und individueller Schönheit hat ein Umdenken bei vielen Unternehmen und  Konsumenten hervorgerufen: Statt surrealer Idealkörper passen sich mediale Darstellungen von Frauen immer mehr der Realität an.

Das britische Label Missguided nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Diese Woche präsentierte man in den Londoner Stores des Kleiderherstellers neue Mannequins, welche die Thematik der Körpervielfalt endlich auch Dreidimensional in den Alltag holen.

© Missguided

© Missguided

Normal statt Surreal

Die perfekten Mannequins wurden in Pension geschickt, die neuen Schaufensterpupen haben Dehnungsstreifen an den Brüsten, Sommersprossen oder weisen Weißfleckenkrankheit auf. Ein Mannequin trägt Bindi und Kopftuch. Mit dieser Aktion erntete man viel Zuspruch, einzig bleibt zu hoffen, dass diese Initiative noch auf die Repräsentation unterschiedlicher Körpertypen ausgeweitet wird. 

Erst vor wenigen Wochen machte das Unternehmen weltweit Schlagzeilen, als man für die Winterkampagne reale Frauen statt Models engagierte und zur Gänze auf Photoshop verzichtete.

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