Schwindelt er?

Mit diesen Tricks entlarven Sie SEINE WhatsApp-Lügen

Wissenschaftler haben herausgefunden, wie man die Schwindeleien erkennt

Die digitale Dauerkommunikation macht viel Interpretation möglich. Viele Menschen beschäftigt es etwa, wenn ein befreundeter Konversationspartner nicht innerhalb eines bestimmten Zeitfensters auf eine Messenger-Nachricht antwortet. Manche überlegen stundenlang, wie bestimmte Interpunktion gemeint ist und was sie über das Gemüt des Gegenübers aussagt. Und viele fragen sich: „Ist das gelogen“?

Lügendetektor werden
Wissenschaftler der Cornell University in New York haben eine Studie zu genau diesem Thema, nämlich Lügen auf WhatsApp, durchgeführt. Dabei konnten sie feststellen, dass von 351 erhaltenen Nachrichten mindestens eine, meist aber mehr, Gelogenes enthält. Eine gelogene Nachricht soll im Schnitt knapp länger sein als eine ehrliche – nämlich 8,2 Wörter lang. Eine ehrlich gemeinte Nachricht enthält 7,2 Wörter, also kein gravierend klingender Unterschied.

Jedoch könnte das auf einen wichtigen Indikator hinweisen: Das eine Wort mehr könnte nämlich darin begründen sein, dass wir beim Lügen besonders gerne unverbindliche Formulierungen verwenden. „Wahrscheinlich“, „Eventuell“ oder viele Modalverben (könnte, hätte, wollte etc.) sind bei Schwindeleien besonders beliebt, vor allem bei Männern. Das heißt, dass eine kurze Nachricht, wie sie es bei gratis Messengern meistens ist, könnte durch eine 1-Wort-Ausschmückung bereits eine Lüge markieren.

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