Im Bad mit einem Superhelden

Chris Hemsworth im MADONNA-Talk

Im Bad mit einem Superhelden

Wie sieht die Pflegeroutine eines echten Leinwandhelden aus? Schauspieler Chris Hemsworth entführt uns in seine Duftwelten und verrät im Talk, was bei ihm im Badezimmerschrank steht. 

Die guten Nachrichten für alle Fans gleich vorweg: „Sobald man wieder verreisen kann, komme ich nach Österreich“, versichert uns Chris Hemsworth (37) im Interview. Der Schauspieler schaltete sich aus seiner Heimat Australien via Zoom in die MADONNA-Redaktion, um mit uns über den neuen Duft BOSS Bottled Eau de Parfum zu sprechen. Der „Avengers“-Star ist Markenbotschafter der BOSS-Düfte und verkörpert den modernen Mann in all seinen Facetten: „Man muss sich selbst treu bleiben und darf anderen nicht erlauben zu definieren, wie persönlicher Erfolg aussieht“, so der Familienvater über das Motto zum neuen Duft. Mit Apfel, Pfeffer und Kardamom sorgt die elegante Komposition für intensive Duft-Momente in der kühlen Jahreszeit.
 
Nachgefragt. Wir wollten vom Leinwandhelden wissen, was seine persönlichen Duft-Highlights sind. Der Talk.
 
Mr. Hemsworth, wie wichtig sind Ihnen denn Düfte in Ihrem Leben und gibt es Gerüche, die eine besondere Bedeutung haben? 
Chris Hemsworth: Düfte sind wahnsinnig wichtig. Der Geruchssinn ist der stärkste, den wir haben. Er ermöglicht uns direkten Zugang zu vergangenen Situationen im Gedächtnis. Für mich ist es der Geruch des Meeres, der Duft von Surfboardwachs und die Kokosnussnote von Sonnencreme, die mich in meine Kindheit zurückversetzen. Das hat einen nostalgischen Effekt. Und es erdet mich auch. Wenn ich aus dem Ausland zurückkehre und aus dem Flugzeug aussteige, rieche ich den australischen Busch und die Küste, wodurch ich mich augenblicklich wieder zu Hause fühle und weiß: Das ist mein Ort. 
 
Seit 2017 sind Sie Botschafter für die Düfte von BOSS. Was ist das Interessanteste, das sie im Zuge dessen über Parfums entdecken konnten?
Hemsworth: Die Zusammenarbeit ist wie eine Erkundung von Duftwelten. Die Parfums bringen mich gedanklich immer dorthin, wo die Kampagnen entstanden. Ein Dreh fand in Los Angeles statt, also erinnert mich der Duft daran. Ein anderer schickt mich gedanklich nach New York. Genau das liebe ich so an Düften! Was ich an den BOSS-Düften auch besonders schätze, ist, dass sie sehr vielfältig sind: Man kann sie in unterschiedlichsten Umgebungen tragen, ohne dass sie zu überwältigend wirken.
 
Das neue BOSS Bottled Eau de Parfum besticht mit  würzigen Kontrasten. 50 ml EdP um 78 Euro.
© Boss
 
Und in welchen Situationen tragen Sie Parfum? 
Hemsworth: Meistens trage ich Düfte abends auf, für besondere Anlässe. Beispielsweise wenn ich mit meiner Frau ausgehe, mich rausputze und Anzug trage. Ich verbringe viel Zeit am Meer und im Fitnesscenter, wo ich mich nicht parfümiere, dafür umso lieber beim Ausgehen.
 

                "Der Geruchssinn ermöglicht uns
                 gedanklichen Zugang zu Situationen
                 in der Vergangenheit."
© Boss

Haben Sie eine besondere Technik beim Auftragen von Düften?
Hemsworth: Meine Frau hat mir erklärt, wie man es richtig macht: Man muss das Parfum vor sich in der Luft zerstäuben und dann einen Schritt in den Duftnebel machen. Mit dieser Technik läuft man nicht Gefahr, zu viel aufzusprühen. Also drei Pumpstöße in die Luft sprühen und einen Schritt nach vorne!
 
Auf welche drei Produkte im Badezimmerschrank können Sie nicht verzichten?
Hemsworth: Als Erstes Zahnputzsachen. Als Zweites gute Feuchtigkeitspflege. Ich trage gerne „Creme de la Mer“ auf, die ich meiner Frau stehle. Sie nimmt sie mir dann wieder weg und meint, die Creme sei zu teuer für mein Gesicht (lacht). Also muss ich mit günstigeren Produkten vorliebnehmen. Und als Drittes eine Flasche BOSS Bottled. 
 
Wenn Sie Ihrem 20-jährigen Ich einen Tipp in Sachen Selbstfürsorge geben könnten, welcher wäre es?
Hemsworth: Etwas achtsamer zu trainieren wäre mein Ratschlag an mich selbst. Mit 20 habe ich alle möglichen Gewichte gestemmt, ohne richtige Trainingsmethode und ausreichendes Warm-up. Ich würde mir wohl raten, etwas vernünftiger zu sein: „Wenn du so weitermachst, wird dir in zehn, fünfzehn Jahren dein Rücken Probleme machen!“ Bewegung ist zu so einem wichtigen Aspekt meines Lebens geworden, nicht nur vom körperlichen Standpunkt aus gesehen, auch aufgrund des emotional positiven Einflusses. Wenn ich gestresst bin, bringt mich Sport wieder runter. Wenn ich wenig Energie habe, weckt Bewegung wieder die Lebensgeister. Mentale und körperliche Gesundheit gehen Hand in Hand. Ich hatte das Glück, über die Jahre mit Experten zu arbeiten, die mir vermittelten, dass smartes Training nicht immer mehr Intensität oder längere Dauer bedeuten muss. Wenn man effizient und richtig trainiert, reichen kürzere Einheiten. Wie schön es doch wäre, unserem jüngeren Ich Dinge zu verraten, die wir jetzt wissen …
 
Interview: Patricia Konarzewski