Schon gewusst?

Woher kommt der Bommel auf Ihrer Mütze?

Wir alle tragen sie mit Vorliebe – die "Bommel-Mütze". Aber wussten Sie, dass der Bommel ein nicht rein dekorative Historie hat?

In allen Farben und Variationen haben wir die Bommel-Mütze seit Jahren in unserem Schrank. Sie ist uns in kalten und stürmischen Zeiten eine warme Verbündete, die unser Haupt vor allen Witterungen schützt und zugleich gut aussieht. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, wozu der Bommel eigentlich dient? Ob er eine Funktion hat oder nur ein Dekostück darstellt?

Bommel-Ursprung

Sie werden es nicht glauben, aber der Bommel auf Ihrer geliebten Wintermütze kommt ursprünglich aus Frankreich. Dort kennt man den "pompon", wie er bei den Franzosen genannt wird, bereits seit 1808. Matrosen trugen ihn auf ihren Mützen. Der Wollball diente als Stoßdämpfer, weil es unter Deck eng und nieder war. Auch heute noch sieht man den roten Bommel auf den Mützen der französischen Marine. 

© GettyImages

Wem es gelingt, den pompon eines Marinemitglieds unbemerkt zu berühren, den begleitet einen Tag lang das Glück, so sagt man in Frankreich. Wird jedoch eine Frau bei dem Versuch erwischt, besagt die Tradition, dass Sie den Matrosen küssen muss, so der alte Volksglaube.

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