Influencer sind passé

Sexfluencer kommen besser!

Wer Sex liebt, sollte diesen Accounts folgen.

Allgegenwärtige Pornokultur, sexualisierte Körper als Werbevehikel und Reizüberflutung handelten den Generationen X und Y das Prädikat "oversexed and underfucked" ein: Der medialen Bilderflut von Sex stand tote Hose im Schlafzimmer gegenüber. Das Social Media Zeitalter gab dem Diskurs eine neue Wendung. Selfies, also die Inszenierung der eigenen Attraktivität, Sexting und Sharing-Mentalität rückten das Selbstbild in den Fokus: Bikinifotos oder Schnappschüsse vom Po-Workout sind für den Digital Native eine Selbstverständlichkeit. Doch das Ich-Marketing auf Facebook und Instagram verläuft oftmals linear zu den Körperidealen der Werbewelt. Das Body-Positive-Movement, welche für Körpervielfalt und Akzeptanz einsteht, war eine logische Entwicklung darauf. Auch feministische Debatten entfachten als Reaktion auf die Zensur von Instagram: Im Gegensatz zum männlichen Nippel unterliegt die weibliche Brustwarze einem Darstellungsverbot. Dies lösten eine Welle an Postings aus, die eine Entsexualisierung der weiblichen Brust forderten. #Freethenipple wurde zu einem Schlagwort der sexuellen Selbstermächtigung der Frau in den sozialen Netzwerken.

Eine Prominente, die ihre eigene Körperlichkeit und Sexualität zum Thema macht, ist Emily Ratajkowski. Ihr konsequentes Kokettieren mit der Nacktzensur auf Instagram hat sie mittlerweile zur Kunst erhoben. Emily Ratajkowski sieht sich als Aktivistin einer neuen Körperkultur, die im Dienst des Feminismus steht. "Nur weil man sexuell ist, bedeutet es nicht, dass man nicht ernst genommen werden kann", sagte sie in Vorjahr im Interview mit dem Love Magazine

© www.pps.at Photo Press Service

Sexpositive Bewegung

Eine kleine sexuelle Revolution bahnt sich an. Und Dating-Apps wie Tinder sind daran wahrscheinlich nicht ganz unschuldig. In den Weltmetropolen trendet Sexpositivity, eine Bewegung die körperliche Liebe in all ihren Facetten zelebriert: Vielfalt, Safer Sex und Einvernehmlichkeit sind ihre Maximen. Es dauerte nicht lange bis sich auch auf Instagram neue Helden dieser sexpositiven Bewegung etablierten. Den Fashion-Influencern folgen nun der Sexfluencer, die ihr Empowerment - also ein selbstbestimmtes, emanzipiertes Sexleben - offen und tabubefreit öffentlich zeigen.

Wer Sex liebt, sollte diesen Accounts folgen:

Leila Lowfire & Ines Anioli

Der Podcast der beiden Bloggerinnen ("Sexvergnügen" ) halt bereits Kultstatus erlangt. 

 
 
 

Shan Boodram

Der Sexologin folgen knapp 180.000 User auf Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Venus O'Hara

Die Influencerin testet leidenschaftlich gerne Sextoys.

 

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